Feststellung Nummer 1: Eine Frauenquote von gut 30% muss nicht gepusht werden.
Feststellung Nummer 2: Egal wieviele von diesen Filmen man sieht, man hat immer noch ab und zu das unüberwindbare Gefühl, man müsse die Protagonisten zwischendurch eine gute Runde einfach nur abwatschen, um sie wieder zur Besinnung zu bringen und dämliche unmotivierte Handlungen einzudämmen.
Feststellung Nummer 3: Erwarte nichts, und du bekommst viel mehr als du dachtest. Erwarte zuviel und du kannst nur enttäuscht werden. Bleibe realistisch und du erhälst genau das, was du erwartet hast. (Ich war heute in der Laune für Fall Nummero drei und bin ganz gut damit gefahren.)
Feststellung Nummer 4: Ich mag einäugige Tentakelmonster.
Feststellung Nummer 5: Wenn man Männer doof findet und den Plan verfolgt, die Welt von einäugigen Tentakelmonstern und Frauen beherrschen zu lassen, ist es dann nicht ein wenig kontraproduktiv, dem einäugigen Tentakelmonster ausschließlich Frauen zum Fraß vorzuwerfen? Ich meine nur mal so ganz grundsätzlich. Natürlich sieht eine sich am Boden windende weibliche Gestalt um Einiges attraktiver aus (was noch verstärkt wird durch die Tatsache, dass man ihr vorher die Kleider vom Leib reißt), aber trotzdem! Manchmal brauche ich einfach nur so ein kleines bisschen Logik!
Feststellung Nummer 6: Blonde Seargants, die sich wegen einer Frau von einer riesigen Machete durchbohren lassen, und dann trotzdem noch einmal aufstehen, um das ihnen aus dem Bauch ragende scharfe Stück Klinge dem fiesen Hausmeister in die Brust zu jagen und somit die Heldin des Films zu retten, sehen dabei in keinem Fall besonders gut aus. Doch allein aus Gründen der Ästhetik, die in einer vorangegangenen Sexszene aufs Gröbste verletzt wurden, gönne ich dem Doofie den miesen Abgang.
Feststellung Nummer 7: Ich. Hasse. Synchronisationen. Spätestens seitdem mich die Hindi-Synchro von diesem Telugu-Horror-Trash (Namentlich
Anji bzw. Diler und denkt jetzt bloß nicht, ich würde nur so Zeugs schauen!) so genervt hat, halte ich mich deswegen fast schon selbst für ein bisschen seltsam, denn schließlich verstehe ich weder das eine noch das andere besonders gut.
Allerdings gings im Falle
Halfway House besonders um den sprachlichen Witz, der durch die miesen Übersetzungen absolut flöten ging. Da hätte ich mir dann doch gewünscht, der Filmvorführer wäre im DVD-Menü eine Option tiefer gerutscht.
Apropos DVD: Mal so ganz grundsätzlich, wie sieht das Ganze eigentlich lizenzrechtlich aus, wenn DVDs im Kino gezeigt werden? Ich bin mir fast sicher, dass das eine normale Kopie für den Hausgebrauch war, die man, wenn auch nicht im Laden, zumindest bei einschlägigen Online-Handelshäusern ordern kann. Ich gehe auch davon aus, dass da nichts passiert, solang sich keiner beschwert, aber was wäre denn wenn? Ich weiß, der Mensch, der den DVD-Player bedient, sollte schon wissen, was er da tut, aber ich erinnere mit Schrecken ein gewisses Film-Festival vor knapp zwei Jahren, bei dem wir die Festival-Leitung darauf aufmerksam machen mussten, dass sie da gerade eben eine eindeutig identifizierbare Raubkopie gezeigt hatte und die spontan aus allen Wolken fiel.
Feststellung Nummer 8: Einäugige Tentakelmonster sind ganz furchtbar großartig, aber das erwähnte ich wohl bereits.
Feststellung Nummer 9: Derjenige welche, der zu Verbrechen dieses filmische Wunderwerk bereit war, muss wohl eine riesige Hentai-Sammlung besitzen.
Feststellung Nummer 10: Verstecke keine Gummiepuppen im Schrank, habe keinen Sex mit Hohlköpfen, vertraue nie einer durchgeknallten Nonne und tu auch sonst nichts, wovon deine Eltern immer wussten, dass es nicht gut für dich wäre.