Sie ist nicht wie ich und eigentlich weckt sie tatsächlich nicht viel mehr als den tief vergrabenen Mutterinstinkt. Doch irgendwie bin ich dankbar für diese temporäre Abwechslung.
Ich habe jemanden für den ich kochen, mit dem ich über Männer lästern und Bier trinken kann. Für eine absehbare Zeit könnte das besser auf mich wirken, als ständig allein zu sein.
Ich war endlich so ehrlich, ihn wahrhaft zu kritisieren; doch das Faktum, dass er tatsächlich bereit wäre, sich für mich zu ändern, macht alles nur noch schlimmer.
Die Sonne brennt mir in den Augen.
And you still have all my thoughts.
Lass den Motor laufen!
Wir waren noch nie so weit! - So weit entfernt...
Du weißt nicht wie und du weißt nicht wann, doch es wird kommen und dich mitreißen.
Dieses Gefühl so überwältigend, es wird dich einfach umwerfen und hinfort spülen.
Es gibt keine schönen Ansichtskarten von P.
Es existiert allgemein ein Ungleichgewicht zwischen ästhetisch ansprechenden und abgrundtief hässlichen Ansichtskarten deutscher Großstädte - aber dazu vielleicht ein andermal.
Ich bevorzuge erneut Worte um Bilder zu zeichnen, die feststellen, dass es hier nichts zu vermissen gibt. Nichts, bis auf den semmelblonden Getränkeverkäufer, der mich immer aufs neue so wunderbar schief anlächelt während ich ihm seinen knappen Vorrat an bayrischen Brauereierzeugnissen wegkaufe. Oder bis auf die entwurzelten Bäume im Stadtwald, die das eigentlich langweilige Joggerparadies so wunderbar mystifizieren.
Vielleicht sind es auch die wunderschönen Trauerweiden am Rande der Fischteiche. - Wäre ich ein Baum, so wäre ich eine Trauerweide.
Die Stadt mit P. wird ein schwarzes Loch in meiner Biografie bleiben - so wie das Jahr zwischen den Sommern 2005 und 2006, in dem ich begonnen habe, so zu werden wie ich jetzt bin.
Ich übe noch immer während ich mir die Anleitung fürs Leben mangels Alternativen inzwischen selbst schreibe.
Alles Liebe,
xxx