"...the way that mankind loves... You could search to the furthest reaches of the universe and never find anything more beautiful. So yes, I know that love is unconditional. But I also know that it can be unpredictable, unexpected, uncontrollable, unbearable and strangely easy to mistake for loathing."
Die besten Dinge im Leben kommen unerwartet - so wie die DVD in meinem Schoß.
Stardust ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Neil Gaiman. - Nein, ich habe ihn nicht gelesen, und kann somit auch nicht sagen, ob ich ebenso begeistert vom Film gewesen wäre, würde ich das Buch kennen.
Aber ich weiß, dass der deutsche Titel
Der Sternenwanderer die Geschichte wieder einmal Lügen straft. Den Inhalt dieses Fantasy-Epos
kurz zusammenzufassen ist indes auch nicht ganz einfach, geht es doch um ein fremdes Königreich in einer anderen Welt, einen gefallenen Stern, neidvolle Thronfolger, jugendsüchtige Hexen, verwunschene Prinzessinnen, den einzig wahren, verliebten Helden Tristan und vieles mehr.
Stardust ist ein liebevoll gestaltetes Märchen, weniger für jung, mehr für alt, ein Schmauß für die Augen, gespickt mit spritzigen Dialogen und grandios besetzt bis in die kleinsten Nebenrollen (man nehme Rupert Everett als nach einem Fenstersturz leicht verunstalteter Geist, Ricky Gervais - aus dem britischen Original von "The Office" - als geschwätziger Handlungsreisender oder Peter O'Toole als sterbender König).
Ich gebe zu, dieser Film hatte mich schon bei den einleitenden Worten, denn der lieblichen Erzählstimme des großen Ian McKellen kann ich zugegebenermaßen nur schwer wiederstehen.
Michelle Pfeiffer in der Rolle der bösartigen Hexe aufgehen zu sehen sowie Robert de Niro als Frauenkleider tragender Luftpiratenkapitän ist eine wahre Freude. Da stört es nur wenig, dass Charlie Cox als Tristan anfangs etwas blass wirkt.
Fazit: Unsagbar unterhaltsam, völlig verzaubernd!
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Marcos Kritik
Stardust in der imdb