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Freitag, 21. März 2008

seldom seen kid

Uneingeschränkte Empfehlung an dieser Stelle: Das neue Album von Elbow, der wohl unterschätztesten britischen Band der letzten Jahre.

Die erste Singleauskopplung trägt den vielsagenden Titel Grounds for Divorce und verspricht, was der Rest der Platte mühelos hält.

Official Site

körperlose stimme

„Ich telefoniere nicht gern. Ich will sehen, mit wem ich rede.“

- „Es stimmt nicht ganz, dass Telefongespräche die schlechteste Kommunikation sind, die es gibt. Mit einer Gegensprechanlage sind wir dem Rekord doch noch ein bisschen näher.“

PETER HØEG: Fräulein Smillas Gespür für Schnee

soundtrack of my life

Ich habe ein Stöckchen aufgehoben. Könnte nicht einmal mehr genau sagen wo. Fand es in einer spartanisch formatierten Textdatei, darauf wartend geblogt zu werden.
Nehmt es mit, oder lasst es liegen. Ganz wie euch beliebt.

Bitteschön:

Wenn Dein Leben ein Film wäre, wie würde Dein Soundtrack klingen?
1. Öffne deinen Musikplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.).
2. Stelle es auf Shuffle/Random/zufällige Wiedergabe.
3. Drücke “Play”.
4. Schreibe für jede Kategorie (siehe unten) den Song, der gerade gespielt wird, auf.
5. Drücke für jede neue Kategorie den “next”-Button.
6. Lüge nicht!

Vorspann: Okkervil River – Just give me time
Klingt wie ich. Alles braucht seine Zeit, und ich die meine.

Aufwachen: Neil Finn – Throw your arms around me
Liegenbleiben an einem Sonntagmorgen mit nichts zu tun außer dem Sturm draußen zu lauschen und deine Seite des Bettes zu infiltrieren. Haut auf Haut.

Erster Schultag: Eels – Last Stop: this town
Nein, ganz bestimmt kein Last Stop. Nicht this town.

Verlieben: Röyksopp feat. Erlend Oye – Remind me
„The woman holds her tongue, knowing silence will speak for her“

Das erste Mal: U.N.K.L.E. – Chemistry
Explosiv. Aber nein, das war es nicht.

Kampflied: Looper – Impossible Things #2
Nein. Kein Kampflied. Ich bin kein Kämpfer.

Schluss machen: Franz Ferdinand – Fade together
„Once you have loved someone this much
you doubt it could fade
despite how much you'd like it to”

Abschlussball: Death Cab for Cutie – Stable Song
Wir stehlen uns davon in deinem scheppernden alten Wagen in unseren Un-Abschlussball-Klamotten. Weit weg von allem. Sterneanstarrend.

Leben: Yeah Yeah Yeahs – Yeah! New York
Never been to New York. Wird wohl langsam Zeit.

Nervenzusammenbruch: José González – Hints
Der richtige Soundtrack zur himmlischen Verzweiflung. Ich weine Ozeane und schäme mich nicht.

Autofahren: Shout out Louds – Please Please Please
Ja. Ja. Ja!

Flashback: Coldplay – Warning Sign
Was hätte man nicht alles verpasst, hätte man all diesen Warnzeichen Beachtung geschenkt.

Hochzeit: Ryan Adams – Off Broadway
Unglamourös.

Geburt des ersten Kindes: Bernadette La Hengst – Nie mehr vor Mittag
Tja, nee. „Nie mehr vor Mittag aufzustehen“? Abschminken, würde ich sagen.

Endkampf: Samba – Flach und aus Milch
„Denn ich feier die Feste wie sie fallen“

Todesszene: Flowerpornoes – Tänzer
Dabei hatte ich doch Elbow im Kopf. Switching off.

Beerdigungslied: Patrick Watson – Weight of the World
Wahrlich nicht ganz unpassend.

Abspann: Mixtapes and Cellmates – A quiet Evening

altes

März 2008
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