Mittwoch, 16. April 2008

blöd

Find ich jetzt grad sehr blöd, dass The Notwist in Berlin schon ausverkauft sind. Hätte man so schön mit dem Madrugada-Konzert verbinden können.
Find ich jetzt echt mal blöd.
Also so wirklich ganz blöd.

madrugada on tour

Jap. Ich = Schnellmerker.

Berlin, Hamburg oder Köln?

Berlin. Hands up - I love you!

Madrugada on MySpace

ein paradies für stalker

Personensuchmaschinen scheinen der neue letzte Schrei zu werden. Mich gruselt dabei ein wenig und ich danke meinen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und allen sonstigen Beteiligten für meinen Allerweltsnamen.

Benötigte man früher noch Geschick und Ideenreichtum um (sinnvolle) Informationen über eine bestimmte Person im World Wide Web zusammenzusammeln, reicht heute die Eingabe des vollständigen Namens und ein einziger Mausklick und Suchmaschinen wie yasni, 123people oder spock finden Telefonnummer, Anschrift, private Email-Adressen, Profilseiten von Online-Communities (XING, MySpace, etc.), Fotos usw.

Erste Suchergebnisse sind meist oberflächlich und nicht besonders umfangreich, doch bietet z.B. yasni bei Angabe der eigenen Email-Adresse den Service zusätzlich gefundene Informationen innerhalb von 24 Stunden zuzusenden sowie wöchentliche "Updates" nachzuliefern.

Natürlich verstößt man in keinem Fall gegen bestehende Datenschutzbestimmungen. Schließlich sind sämtliche der gefundenen Informationen frei im Netz verfügbar.
Außerdem bietet jede der Suchmaschinen die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen, um bestimmte Informationen der eigenen Person zuzuordnen und somit potentielle Missverständnisse zu vermeiden. Möchte z.B. Herrmann Müller, Postbote aus Hintertupfingen und Überzeugung, nur ungern in Verbindung gebracht werden mit einem Herrmann Müller, der in Neukölln einen kleinen Sex-Shop betreibt, wäre die Erstellung eines solchen eigenen Profils durchaus eine Möglichkeit Irrungen und Wirrungen unter seinen Postbotenkollegen zu vermeiden.

Nur will es einfach nicht weggehen dieses mulmige Gefühl in meiner Magengegend, das mich beschleicht, wenn mir plötzlich eine Fülle von personenbezogenen Daten auf einem Silbertablett auf den Schreibtisch serviert wird.
Das Bewusstsein für die Gefahren, die diese Art von Software birgt, wächst noch zu langsam. Zu oft ertappt man sich selbst bei der leichtsinnigen Herausgabe seiner eigenen Daten.
Leben 2.0 - der gläserne Mensch rückt schneller näher als gedacht und Big Brother is watching you, ob du willst oder nicht.

attacke!

Da tropft Seifenschaum in meinen schon viel zu kalten Kaffee. - Macht nix. Wir alle müssen Opfer bringen.

Ich putze.

Hinterlasse vier saubere Fenster für heute und die Hoffnung, dass es bis zum Auszug am Freitag noch einmal so richtig schön regnet.

Mein Zweitzimmer ist bereits entstaubt und leer geräumt.

Die Küchenfront strahlt glänzt lässt ihre ursprüngliche Farbe wiedererkennen.

Der Rest morgen.

Ächz.

zum fremdschämen

"A shit of paper..." steht da in seiner Email, kurz nachdem man ihm das Wörtchen sheet ungefähr dreimal buchstabiert hat.


"...ja die Planung für die nächste Phase ist auch schon fertig. Kann ich Ihnen ja mal zeigen..." Klick. Denkpause. "Was wollt ich denn jetzt?" Klick. "Ach ja, das Profil. Ich zeig Ihnen da mal ein Beispiel einer anderen Auszubildenden. Ach und vergessen Sie den Namen... und das Foto." - "Sie denken nicht, dass das vielleicht vertrauliche Informationen sind? Schicken Sie mir doch einfach den Vordruck." - "Neenee, das passt schon." [Hier bitte dümmliches Gelaber einfügen.]

Er klickt wild auf seinem Bildschirm herum, hackt mit zwei Fingern ungeschickt in die Tasten und lässt mich dabei zusehen, wie er eine Email an mich erstellt - und meine Zeit verschwendet. "Könnte ich nicht schon gehen? Ich lese es dann später." - "Nee, warten Sie kurz, ich bin doch gleich fertig. Schreibt man das so?" - "Ja." [Hier bitte Rechtschreibprüfung für eine Dreizeilenemail einfügen.]

"Auf Wiedersehen! Und sagen Sie den anderen schöne Grüße. Falls mich jemand braucht, ich bin noch drei Tage hier." - "Sind Sie sicher? Wir haben Mittwoch." - "Oh, heute ist Mittwoch? Dann halt nur zwei. Wo ist denn nur die Zeit hin???" (Ich weiß wo deine Zeit hin ist, schließlich hast du mir gerade eine halbe Stunde Mist erzählt und das war ganz bestimmt nicht deine erste Zeitverschwendungsmaßnahme heute, aber das verrate ich dir nicht, denkt mein inneres Arschloch. Der Rest von mir ist ein bisschen peinlich berührt darüber, dass dieser Typ IT-Ausbilder geworden ist ohne ausreichende Office-Kenntnisse zu besitzen und mich gleichzeitig des eigenständigen Lesens für unfähig hält. Nein, ehrlich, ich weiß auch nicht was ich hier eigentlich mache.)

"Wir telefonieren dann in drei Wochen, Frau S.!" (Sollte das eine Drohung sein?)

altes

April 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 3 
 4 
 8 
 9 
11
14
18
25
 
 
 
 
 

auf zucker


Suche

 

user status

Du bist nicht angemeldet.

blog status

Online seit 639 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 7. Nov, 09:35

credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB

blogpatrol

google analytics


all-tag
artyfarty
dia-log
dummfug
essen & trinken
film
fundstücke
g'schichten
geträumt
gewortete gedanken
ich glotz TV
in bildern
intern
kitchen secrets
kultour
lauschgift
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren