Dienstag, 22. April 2008

"liebes weltall,

wenn wir nicht mehr existieren, dann soll niemand uns vermissen.
Niemand soll uns auch nur eine Träne hinterherweinen.
Wenn irgendeiner sich an uns erinnern möchte, dann soll er das voller Freude tun.
Es ist nämlich so: wir haben das einzig Richtige getan.
Wir haben gelebt."

Was nützt die Liebe in Gedanken, Deutschland 2003

passantenkino

Am Bahnhof sitzen und Füße beobachten. Nein, eigentlich Schuhe. Sneakers, Stillettos, Monkstraps, Ballerinas, Brogues, Stiefel, Turnschuhe in rot, grün, braun, schwarz, blau, gelb-orange, pink, weiß-grau-gestreift. Hoch sind sie manchmal, einige breit, andere dünn, dick, flach, rund, eckig oder spitz. Billig oder teuer, sich nahtlos ins Outfit einfügend oder einem modischen Verbrechen gleichkommend.
So mannigfaltig wie die Gesichter ihrer Träger und deren Gang - so elegant, schwungvoll, vielleicht gelangweilt, oder doch entspannt, gehetzt, träge, kraftvoll oder tänzelnd.
Fußkino.

back

Wieder zur Arbeit gehen ist fast wie nach Hause kommen: Alte Männer knuddeln, viel zuviel Kaffee trinken, tratschen und freundlich angelästert werden.

altes

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auf zucker


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