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Samstag, 28. Juni 2008

a sigh, a song

Grad in alten CDs gewühlt. Genau, die Silberscheiben, die Musik machen, wenn man sie in extra dafür genormte Abspielgeräte legt. Ein paar Schätze wiedergefunden: Frau Bassenges Stimme, die Popsongs zu Perlen werden lässt. Das großartige Kylie-Minogue-Cover zum Beispiel, I can't get you out of my head haucht sie ins Mikrophon, und fesselt. Und interpretiert auch Sugababes-Hits neu ohne rot zu werden. Erwachsen.

Putting a little bit of Jazz into Pop. Oder andersrum? Egal, I think it works, wenn du mich fragst.

für alle unwissenden

The Official Shotgun Rules.

...

Es gibt Menschen die leben und es gibt andere, die denken immer noch darüber nach.

(dedicated to A. currently situated in R., BRA. - You did it, girl!)

morgen

Benommen reibt sie sich die Müdigkeit aus den Augen. Sonne blendet den gerade erwachten Tag und taucht die Straße in gleißendes Licht. Eine Straße, die sie nicht kennt, in einer Stadt die sie nicht kennt. Noch nicht.
Doch weiter jetzt. Nicht stehen bleiben. Züge warten schließlich nicht auf Einzelschicksale und der Weg zum Bahnhof ist weit und unklar.
Sie stolpert orientierungslos über Gehsteige und Straßenkreuzungen - in die falsche Richtung, natürlich - bis sie in ein Haltestellenschild rennt, das ihr unverschämt im Weg steht während sie verzweifelte Nachrichten in ihr Handy hämmert. Nur Sekunden später hält das blaue schnaufende Monster, verschlingt sie gegen etwas Kleingeld mit den anderen wartenden Gestalten und setzt anschließend seinen Weg fort. Doch so einfach, denkt sie sich und versucht zu erinnern, diese Nacht ohne Schlaf in der fremden Stadt. Neue Menschen, viele Worte. Gut gegessen haben sie, getrunken und zuviel getanzt - die Füße schmerzen. Es ist der Sommer, in dem das Leben beginnt. Doch das denkt sie nicht zum ersten Mal. Und wahrscheinlich auch nicht zum Letzten.
...

experiment

Ginger Beer - in mitteleuropäischen Gefilden ist es nicht annähernd so bekannt und beliebt wie beispielsweise in Asien, wo man es an jeder Straßenecke kaufen kann, in Dosen, Flaschen, im Becher oder Glas. Die Firma Schweppes allerdings vertreibt hier etwas, von dem man gewisse Ähnlichkeit annehmen könnte, allein schon vom Namen her. Das gemeine Ginger Ale allerdings lässt ein wenig die bezeichnende Schärfe des Ingwers vermissen.

Frau S. wagt sich in experimentelle Bereiche und macht es sich halt jetzt selbst. Das Ginger Beer, versteht sich.
Dazu braucht man (oder frau) nicht wirklich viel:
  • 2 l Wasser
  • 1/2 Zitrone
  • 1/4 Tl Natron
  • 1/4 kg braunen Zucker
  • Ingwer nach Gefühl und Belieben (ich hab mich momentan mit einer halben Wurzel begnügt)
  • 1/2 Tl Trockenhefe
Nachdem man das Wasser auf dem Herd zum Kochen gebracht hat, kann man gedankenlos sämtliche Zutaten hineinkippen, natürlich nur unter der Voraussetzung, man hat den Ingwer klein gehackt und die Zitrone in dünne Scheiben geschnitten. Nun darf die Brühe ca. 20 Minuten vor sich hin oder her köcheln.
Tut sie auch gerade. Fein.
Anschließend sollte man sie auf Zimmertemperatur herunterkühlen (nach Bedarf und Geschmack noch Ingwer oder Zucker hinzugeben), um dann die Hefe beizumischen.
34 - 36 Stunden (ja, so lange) bei Raumtemperatur stehen und gären lassen.
Wenn sich eine Schicht weißlicher Schaum auf dem Gebräu gebildet hat, ist es ready to bottle.
Also ab in die Flasche und den Kühlschrank damit.

To be continued. (in 36 Stunden?)

altes

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