[>>]

Samstag, 6. September 2008

...

Da sitzen sie wie die Hühner auf der Stange, protzen mit ihren rasierten Brüstchen und gestylten Frisürchen und schließen heimlich Wetten ab, wer von ihnen denn heute Abend mit mir nach Hause gehen darf.
Die zwei anderen Damen am Tisch fallen nämlich weg, weil nüchtern und vergeben.

Und dann frag ich mich doch mal wieder, wie Männer denn eigentlich so ticken, sich einzubilden, es wäre so einfach, und welcher Modegott gerade diktiert hat, dass mann heutzutage nur noch als gut rasierter Ganzkörperbabypopo gut bei den Weibchen ankommt... Und überhaupt...

Und dann kommt frau wie ich mit ihrem "Du kannst mich zwar abfüllen, aber für mehr müsstest du mich schon bewusstlos schlagen und Sex ist mehr so ein emotionales Ding bei mir, da geht eben nix, wenn ich dich prinzipiell mal scheiße finde, da könntest du noch so sehr aussehen wie der Herr Owen, der Herr Laurie oder der Herr Firth, oder jeden Dienstag und Donnerstag in die Mucki-Bude rennen und mir von deinem 3er BMW erzählen, den du da vor deiner Eigentumswohnung stehen hast, weil mir das mal sowas von am Hintern vorbeigeht, und wenn du mich dann fragst, worauf ich denn bei einem Mann so stehe, muss ich sagen, weiß ich nicht, muss mich halt einfach umhauen, da ist mir Augenfarbe, Brusthaarlänge und Bauchumfang doch scheißegal!" und muss sich anhören, was das für ne Scheißeinstellung wäre, sowas macht ja heutzutage niemand mehr und schlechter Sex wär doch immerhin besser als keiner und... - Nö!

Komm ich denn nur vom Mond?

zitiert #7

"Irgendwann vor langer Zeit horchte der Mensch verwundert auf die regelmäßigen Schläge in seiner Brust, ohne zu ahnen, was dies bedeutete. Er konnte sich nicht mit etwas so Fremdem und Unbekanntem wie einem Körper identifizieren. Der Körper war ein Käfig, und in seinem Inneren gab es etwas, das sah, hörte, sich fürchtete, dachte und sich wunderte; dieses Etwas, dieser Rest, der nach Abzug des Körpers übrigblieb, war die Seele.
[...]
Seit der Mensch alles an seinem Körper benennen kann, beunruhigt ihn der Körper weniger. Wir wissen auch, dass die Seele nichts anderes ist als die Tätigkeit der grauen Gehirnmasse. Die Dualität von Körper und Seele wurde in wissenschaftliche Begriffe gehüllt. Heute ist sie ein überholtes Vorurteil, und wir können fröhlich darüber lachen.
Man braucht aber nur bis über beide Ohren verliebt zu sein und seine Därme rumoren zu hören, und schon zerrinnt die Einheit von Körper und Seele, diese lyrische Illusion des wissenschaftlichen Zeitalters."


Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

klingender sich windender wurm im ohr

"A lasso [...] is a loop of rope that is designed to be thrown around a target and tighten when pulled."
Wikipedia, the free encyclopedia

tja

Ich mutiere zum betrunkenen VonFestzeltBierbänkenhirnloseSchlagergröler. Und du bist Schuld. Du und das Bier. Und Bambis Dirndl.

Doch du in deiner Eigenschaft als Lebensretter, der du mich eigentlich erst lebendig werden ließt, du lässt das Bier ein bisschen weniger schal und den Zirkus etwas weniger lächerlich erscheinen und erinnerst mich daran, dass das ja nur Ausnahmesituation und überhaupt sehr verquer und sperrig - für mich, für dich? -, da kann man schon mal... Und dann passt das schon.

altes

September 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 2 
 4 
 5 
 7 
13
15
18
19
20
21
23
26
27
30
 
 
 
 
 
 

auf zucker


Suche

 

user status

Du bist nicht angemeldet.

blog status

Online seit 667 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2. Dez, 17:31

credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB

blogpatrol

google analytics