ein paradies für stalker
Personensuchmaschinen scheinen der neue letzte Schrei zu werden. Mich gruselt dabei ein wenig und ich danke meinen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und allen sonstigen Beteiligten für meinen Allerweltsnamen.
Benötigte man früher noch Geschick und Ideenreichtum um (sinnvolle) Informationen über eine bestimmte Person im World Wide Web zusammenzusammeln, reicht heute die Eingabe des vollständigen Namens und ein einziger Mausklick und Suchmaschinen wie yasni, 123people oder spock finden Telefonnummer, Anschrift, private Email-Adressen, Profilseiten von Online-Communities (XING, MySpace, etc.), Fotos usw.
Erste Suchergebnisse sind meist oberflächlich und nicht besonders umfangreich, doch bietet z.B. yasni bei Angabe der eigenen Email-Adresse den Service zusätzlich gefundene Informationen innerhalb von 24 Stunden zuzusenden sowie wöchentliche "Updates" nachzuliefern.
Natürlich verstößt man in keinem Fall gegen bestehende Datenschutzbestimmungen. Schließlich sind sämtliche der gefundenen Informationen frei im Netz verfügbar.
Außerdem bietet jede der Suchmaschinen die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen, um bestimmte Informationen der eigenen Person zuzuordnen und somit potentielle Missverständnisse zu vermeiden. Möchte z.B. Herrmann Müller, Postbote aus Hintertupfingen und Überzeugung, nur ungern in Verbindung gebracht werden mit einem Herrmann Müller, der in Neukölln einen kleinen Sex-Shop betreibt, wäre die Erstellung eines solchen eigenen Profils durchaus eine Möglichkeit Irrungen und Wirrungen unter seinen Postbotenkollegen zu vermeiden.
Nur will es einfach nicht weggehen dieses mulmige Gefühl in meiner Magengegend, das mich beschleicht, wenn mir plötzlich eine Fülle von personenbezogenen Daten auf einem Silbertablett auf den Schreibtisch serviert wird.
Das Bewusstsein für die Gefahren, die diese Art von Software birgt, wächst noch zu langsam. Zu oft ertappt man sich selbst bei der leichtsinnigen Herausgabe seiner eigenen Daten.
Leben 2.0 - der gläserne Mensch rückt schneller näher als gedacht und Big Brother is watching you, ob du willst oder nicht.
Benötigte man früher noch Geschick und Ideenreichtum um (sinnvolle) Informationen über eine bestimmte Person im World Wide Web zusammenzusammeln, reicht heute die Eingabe des vollständigen Namens und ein einziger Mausklick und Suchmaschinen wie yasni, 123people oder spock finden Telefonnummer, Anschrift, private Email-Adressen, Profilseiten von Online-Communities (XING, MySpace, etc.), Fotos usw.
Erste Suchergebnisse sind meist oberflächlich und nicht besonders umfangreich, doch bietet z.B. yasni bei Angabe der eigenen Email-Adresse den Service zusätzlich gefundene Informationen innerhalb von 24 Stunden zuzusenden sowie wöchentliche "Updates" nachzuliefern.
Natürlich verstößt man in keinem Fall gegen bestehende Datenschutzbestimmungen. Schließlich sind sämtliche der gefundenen Informationen frei im Netz verfügbar.
Außerdem bietet jede der Suchmaschinen die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen, um bestimmte Informationen der eigenen Person zuzuordnen und somit potentielle Missverständnisse zu vermeiden. Möchte z.B. Herrmann Müller, Postbote aus Hintertupfingen und Überzeugung, nur ungern in Verbindung gebracht werden mit einem Herrmann Müller, der in Neukölln einen kleinen Sex-Shop betreibt, wäre die Erstellung eines solchen eigenen Profils durchaus eine Möglichkeit Irrungen und Wirrungen unter seinen Postbotenkollegen zu vermeiden.
Nur will es einfach nicht weggehen dieses mulmige Gefühl in meiner Magengegend, das mich beschleicht, wenn mir plötzlich eine Fülle von personenbezogenen Daten auf einem Silbertablett auf den Schreibtisch serviert wird.
Das Bewusstsein für die Gefahren, die diese Art von Software birgt, wächst noch zu langsam. Zu oft ertappt man sich selbst bei der leichtsinnigen Herausgabe seiner eigenen Daten.
Leben 2.0 - der gläserne Mensch rückt schneller näher als gedacht und Big Brother is watching you, ob du willst oder nicht.
WG121 - 16. Apr, 19:23
