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passantenkino

Am Bahnhof sitzen und Füße beobachten. Nein, eigentlich Schuhe. Sneakers, Stillettos, Monkstraps, Ballerinas, Brogues, Stiefel, Turnschuhe in rot, grün, braun, schwarz, blau, gelb-orange, pink, weiß-grau-gestreift. Hoch sind sie manchmal, einige breit, andere dünn, dick, flach, rund, eckig oder spitz. Billig oder teuer, sich nahtlos ins Outfit einfügend oder einem modischen Verbrechen gleichkommend.
So mannigfaltig wie die Gesichter ihrer Träger und deren Gang - so elegant, schwungvoll, vielleicht gelangweilt, oder doch entspannt, gehetzt, träge, kraftvoll oder tänzelnd.
Fußkino.

antilux (Gast) - 22. Apr, 21:45

schuhegucken

ha! eine meiner liebsten beschäftigungen zum zeitvertreib während des wartens :)
ist auch eine amüsante methode menschen nervös zu machen, wenn man zu intensiv guckt (nur gucken, nicht starren) .. dann fangen sie an zu scharren, zu verstecken und/oder zu gucken was denn da sei.. einmal hatte ich zwei frauen, die nebeneinander saßen und die gleichen schuhe an hatten, dies aber nicht wussten - naja, dann schon, nachdem ich mir das grinsen nicht verkneifen konnte xD

WG121 - 22. Apr, 22:11

Ist mir auch aufgefallen: Füße scheinen ein empfindliches Körperteil zu sein. Die meisten Menschen reagieren irritiert oder nervös wenn man zu lange schaut. Starren fällt natürlich sowieso aus - ich will ja nicht wirken wie eine komplett Durchgeknallte. So ein kleines bisschen reicht mir schon. ;-)

altes

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