Ginger Beer - in mitteleuropäischen Gefilden ist es nicht annähernd so bekannt und beliebt wie beispielsweise in Asien, wo man es an jeder Straßenecke kaufen kann, in Dosen, Flaschen, im Becher oder Glas. Die Firma Schweppes allerdings vertreibt hier etwas, von dem man gewisse Ähnlichkeit annehmen könnte, allein schon vom Namen her. Das gemeine Ginger Ale allerdings lässt ein wenig die bezeichnende Schärfe des Ingwers vermissen.
Frau S. wagt sich in experimentelle Bereiche und macht es sich halt jetzt selbst. Das Ginger Beer, versteht sich.
Dazu braucht man (oder frau) nicht wirklich viel:
- 2 l Wasser
- 1/2 Zitrone
- 1/4 Tl Natron
- 1/4 kg braunen Zucker
- Ingwer nach Gefühl und Belieben (ich hab mich momentan mit einer halben Wurzel begnügt)
- 1/2 Tl Trockenhefe
Nachdem man das Wasser auf dem Herd zum Kochen gebracht hat, kann man gedankenlos sämtliche Zutaten hineinkippen, natürlich nur unter der Voraussetzung, man hat den Ingwer klein gehackt und die Zitrone in dünne Scheiben geschnitten. Nun darf die Brühe ca. 20 Minuten vor sich hin oder her köcheln.
Tut sie auch gerade. Fein.
Anschließend sollte man sie auf Zimmertemperatur herunterkühlen (nach Bedarf und Geschmack noch Ingwer oder Zucker hinzugeben), um dann die Hefe beizumischen.
34 - 36 Stunden (ja, so lange) bei Raumtemperatur stehen und gären lassen.
Wenn sich eine Schicht weißlicher Schaum auf dem Gebräu gebildet hat, ist es ready to bottle.
Also ab in die Flasche und den Kühlschrank damit.
To be continued. (in 36 Stunden?)