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film

Dienstag, 17. Februar 2009

immer nie am meer

Ein Film wie das Leben: Gefangen im Rattenkäfig mit Menschen, mit denen man besser nicht gefangen wäre.
Dirk Stermann, Christoph Grissemann und Heinz Strunk sind der Geschichtsprofessor Baisch, sein depressiver, tablettensüchtiger Schwager Manfred und der erfolglose Kleinkünstler Schwanenmeister. Nach einem Unfall steckt der Wagen der drei im Wald zwischen Bäumen fest. Die Türen lassen sich nicht öffnen, das Dachfenster ist defekt und die Scheiben sind aus bruchsicherem Panzerglas. Was folgt sind Hunger, Durst, Langeweile, Qualen, Verzweiflung, garniert mit etwas Heringssalat und Prosecco.
Was mir dazu einfällt? - Tragisch, extrem komisch, nie langweilig, authentisch, bitterböse, psychotisch, ekelhaft, unverzichtbar. Eine Perle. Anschauen. Sofort.

Sonntag, 25. Januar 2009

route 66

"Ein amerikanischer AlbTraum" lautet der Untertitel des ersten deutschen Open Source Filmprojektes. Drei Jungs, ein 30 Jahre alter Cadillac und jede Menge Probleme auf der Reise quer durch den nordamerikanischen Kontinent. Nicht besonders originell mag das klingen, doch es funktioniert. Kein Drehbuch, zwei Handkameras und der spröde Charme der Verzweiflung lassen dieses Doku-Drama extrem authentisch wirken. Man leidet und man schwitzt mit ihnen, man möchte sie mehr als einmal für bescheuert halten und fühlt doch nicht weniger als ehrliche Bewunderung für den Mut einen Traum zu leben.

Download, Streaming, Infos und mehr.

Donnerstag, 8. Januar 2009

und wieder...

frage ich mich, warum es so unmöglich war auf die Scheiben in dieser sonst wirklich tollen Box eine verdammte Originaltonspur zu brennen. Einen Mikael Persbrandt zu synchronisieren grenzt sowieso an ein Verbrechen.

I ♥ Gunvald.

Donnerstag, 1. Januar 2009

die reise der pinguine

Eindeutiger Beweis dafür, dass man atemberaubende Bilder tatsächlich durch albern effektheischende musikalische Untermalung und dämlich menschelnde Dialoge trüben kann. Ich hätte dann doch lieber eine nüchterne Dokumentation vorgezogen - ohne die sprechenden Pinguine.

Dienstag, 30. Dezember 2008

once

Samstag, 20. Dezember 2008

warum...

How to lose friends and alienate people eben kein The Devil wears Prada für Jungs ist:
  • weil ich ein Mädchen bin.
  • Simon Pegg.
  • Simon Pegg.
  • Simon Pegg.
  • weil Simon einfach viel cooler ist als die furchtbar rehglubschäugige Anne Hathaway.
  • weil mann/frau wesentlich mehr zu lachen hat.
  • Jeff Bridges.
  • Jeff Bridges.
  • Jeff Bridges.
  • weil ich mich nicht ärgern musste während des Films, außer vielleicht über die etwas vorhersehbare Lovestory und über Sidneys allzu plumpes T-Shirt an seinem ersten Arbeitstag.
  • weil Kirsten mit ihrer Hommage an Louise Brooks bei mir Pluspunkte sammeln konnte, obwohl ich ihr Gebiss immer noch nicht ausstehen kann.
  • weil ich mich wirklich nicht ärgern musste und lächelnd den Kinosaal verließ, und das nicht nur wegen dem netten Briten, der mir an dem Abend ungefähr fünfmal irgendwelche Türen aufhielt.
  • wegen Jen und Roy.

Montag, 15. Dezember 2008

türchen no.15

Ein Türchen für die Liebe. Und den Weltfrieden. Und all dieses Zeug.

Samstag, 13. Dezember 2008

here's to waiting



[via 223]

Montag, 6. Oktober 2008

closer

Man kann ja über Closer behaupten, was man will, allein für die ersten paar Dialogfetzen darf man den Film einfach nicht hassen.

"Didn't fancy my sandwiches?"

- "I don't eat fish."

"Why not?"

- "Fish piss in the sea."

"So do children."

- "Don't eat children either."

Samstag, 30. August 2008

helden mit gehhilfen: bubba ho-tep

Elvis und JFK sind nicht tot.
Denn sie leben in einem Altersheim irgendwo in Texas. Man hat ein paar Probleme beim Wasserlassen und seitdem E. diesen dummen Unfall hatte, bei dem er von der Bühne stürzte und sich den Hüftknochen brach, klappt es mit dem Gehen auch nicht mehr so gut. Nein, so besonders spaßig ist das Leben im Alter nicht mehr, bis auf ein oder zwei dekadente Schokoriegel zwischendurch. Sex kann man ja auch vergessen.
Es wird gestorben um die beiden herum, wie es eben so Alltag ist in den Endstationseinrichtungen des Lebens. Doch seitdem des Nachts eine altägyptische Mumie in Cowboystiefeln umgeht und die Seelen der Heimbewohner aussaugt, ist die Anzahl der leeren Betten auf ein nicht vertretbares Maß angestiegen.
Wäre doch gelacht, wenn unsere beiden Helden da nicht was gegen tun könnten...

Fazit: Kurzweilige Horror-Komödie wie gemacht für träge Freitagabende mit anderen Geeks und Freaks, die ein paar gute Dialoge und jede Menge schrägen Humor zu schätzen wissen. Außerdem, Bruce Campbell und Ossie Davis (ruhe er in Frieden) in Hochform!
Prädikat: Durchaus sehenswert!

Bubba Ho-Tep Official Site

Trailer.

altes

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