WG121 ist längst überholt, deswegen ab heut wieder sally wie im alten Blog, das demnächst komplett offline gehen wird. Zuviele Pseudonyme fördern Schizophrenie und machen ungesund. Nix weiter.
Ein bisschen still hier die Tage. Man könnte fast sagen, es läge am vielen Alkohol. Es gab definitiv zuviel zu feiern, dementsprechend vorzubereiten und hinterher Schlaf nachzuholen.
Die Sache mit dem vorbereiten und feiern hat ganz gut geklappt. Der Schlaf fehlt immer noch, aber Gott sei Dank kann man sich darauf verlassen, dass auf den Sturm auch wieder die Ruhe folgt oder einfach ein relaxtes Wochenende nach durchtanzten Nächten.
Party like there's no tomorrow. Auch unter der Woche. Man ist ja nun doch irgendwie nur die kürzeste Zeit im Leben jung.
Ernstes Problem: Ich verliere den Durchblick. Und ich brauche Hilfe.
Inzwischen sind alle Tonträger, die bei mir daheim im Regal stehen digitalisiert und lümmeln auf meiner Festplatte herum. Die Download-Flatrate tut ein Übriges um die mp3-Ansammlung weiter wachsen zu lassen, und langsam aber sicher verliere ich komplett den Überblick.
Das ganze Zeug alphabetisch nach Künstlern und Alben zu sortieren ist ein ganz guter Ansatz, der mir bis vor Kurzem eigentlich auch gereicht hat. Nur habe ich seit geraumer Zeit immer mehr Probleme Dinge wiederzufinden. Ich werde ja nicht jünger und vergesse da schonmal den Namen der ein oder anderen Band, ein Umstand, der selbst die beste Suchfunktion vor unüberwindbare Probleme stellt.
Genre-Einteilung ist auch immer so ein Ding: Wo bitte sortiere ich denn beispielsweise eine "Melange aus Downbeat-, Lounge- oder Nu Jazz-Sounds mit Elementen des Bossa Nova, Dub und jamaikanischem Reggae" ein ohne mich irgendwie zu verzetteln?
Darum meine Frage: Wie handhabt ihr das denn so? Sortiert ihr eure CDs vielleicht geografisch? Chronologisch? Linguistisch?
Für sinnvolle Anregungen mittels Kommentarfunktion wäre ich extrem dankbar.
Anstehende Beiträge müssen warten.
Ich erlebe gerade das Wunder einer ersten eigenen Migräne und befinde: ich mag diese flackernden Punkte in meinem Gesichtsfeld!
Wenn nur der pochende Schmerz hinter dem rechten Auge nicht wäre.
... the Cookies crumble oder Tücken der Technik:
Gerade eben erst darauf gestoßen (worden), warum ich seit gestern nacht weder Beiträge noch Kommentare hier absetzen konnte.
Da jetzt wieder alles im Lot scheint, hab ich dann wohl ein bisschen was aufzuholen. :-)
Zeit für einen blogtechnischen Neuanfang, dachte sich mein etwas gelangweiltes Ich. Möbelrücken und Wände neu streichen reicht einfach nicht mehr. Wir brauchen ein neues Wohlfühlwohnzimmer mit viel Platz für dumme Ideen und Geschichten aus einem alltäglichen Unalltag.
Getreu dem Motto "Der Weg ist das Ziel" weiß ich noch nicht, wohin uns das führt, aber nehmt doch erst einmal Platz und den obligatorischen Keks.
Die Insel ist nicht Vergangenheit, doch wird es Zeit, sich weiter zu öffnen, abseits der Isolation zwischen glutroten Früchten, denn auch das süßeste Erdbeerfeld bereitet einem irgendwann nur noch Magenschmerzen.