lürick

Mittwoch, 15. Oktober 2008

moondance

Die kleinen Geister der Gegenwart
dich heimsuchend, jeder auf seine Art,
sind doch nur blinde Gespielen des Windes.

Wie sie lächeln, dich umschmeicheln,
und dabei sanft die Seele streicheln,
heimlicher Geliebter.

Triff mich im Mondschein zwischen Gräsern und Farnen,
und lass die düstre Nacht uns tarnen -
verbotenes Spiel.

Und wenn wir im Morgengrauen erwachen,
für den täglichen Kampf gegen Monster und Drachen,
vergiss ihn nicht,
den Traum.

Freitag, 7. März 2008

lürick

Wenn Reime so hinken,
dass sie fast stinken,
dann gib sie auf,
und lass der Welt ihren Lauf.

träumer

Träumer zu sein in dieser Welt ist nicht einfach,
doch suchst du dir so etwas nicht aus.

Träumer zu sein mit einem Hang zum Realismus ist ungleich schwieriger - nein, ein Graus.

Zu oft verlierst du das Bild, von dem was du wirklich bist,
nicht selten, weil dich die Zerrissenheit zerfrisst.

Samstag, 1. März 2008

weitblick

Nicht weit entfernt vom Tellerrand,
Hat sie erkannt,
Liegt die Essenz des Lebens.
Doch nach dem Mahl des Tischnachbarn
Strebt sie zumeist vergebens.

altes

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